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10 Vor- und Nachteile von WordPress

10 Vor- und Nachteile von WordPress

Vor- und Nachteile von WordPress. Seit 2009 nutze ich das open-source Content Management System WordPress für die Umsetzung von Websites. In erster Linie für meine eigenen Projekte, in den letzten Jahren aber auch immer wieder für Kunden, denen ich bei der Digitalisierung helfe. Das liegt vor allem an der einfachen Bedienung, aber natürlich auch an meinen Erfahrungen mit dem System.

Weil die Suchergebnisse und echte Meinungen dazu noch immer im Web selten vertreten sind, habe ich mich also an mein MacBook gesetzt um Euch die in meinen Augen wichtigsten Vor- und Nachteile von WordPress niederzuschreiben.

Vorteile von WordPress

Beginnen wir mit den Pluspunkten und Vorteilen, die das Content Management System WordPress dir liefert, wenn du einen Blog oder eine Website mit WordPress aufbauen willst, um dich im Internet zu präsentieren. Wenn ihr du dir noch unsicher seid, ob WordPress das richtige System für dich ist, können dich diese Vorteile vielleicht schlussendlich überzeugen.

WordPress ist kostenlos und Open-Source

Eins der größten Argumente für WordPress ist die Geschäftsphilosophie. WordPress ist nämlich seit Beginn ein Open-Source Projekt. Das bedeutet dass der Quellcode öffentlich ist und jeder Entwickler auf der ganzen Welt an dem Projekt mitarbeiten kann. Das führt dazu, dass das Projekt bis heute kostenlos verfügbar ist. Bedeutet, dass dich der Download der Installationsdateien keinen Cent kostet. Außerdem ist WordPress nach der Installation direkt Einsatzbereit, da ein Standard-Theme zur den Installationsdatei dazu gehört.

Außer den Hosting-Gebühren für den Webserver, der die WordPress Installation im Internet verfügbar macht, fallen also zum Start erst einmal keine weiteren Kosten an. Man könnte also behaupten, dass die Weg ins Internet mit WordPress ohne große Barrieren belegt ist. Kleine Hosting-Pakete und Top-Level-Domains gibt’s inzwischen schon für wenige Euro im Monat. Wer mit dem Standard-Theme also zufrieden ist, kann wirklich innerhalb von 15 Minuten loslegen.

Eine riesige Auswahl an Themes

Aufgrund der hohen Verbreitung des CMS gibt’s inzwischen auch eine riesige Auswahl an sogenannten WordPress Themes ( Designs ) mit denen man die eigene WordPress Installation grafisch aufmotzen kann. Unzählige dieser Designs gibt’s im Internet kostenlos zum Download. Sie können im WordPress Backend einfach über einen Zip Upload hochgeladen, installiert und aktiviert werden.

Darüber hinaus gibt es inzwischen unzählige Marktplätze, wo Entwickler aus der ganzen Welt Themes verkaufen. Denn inzwischen gibt es ganze Studios, die Themes einfach auf Masse verkaufen und so ihre Entwicklung finanzieren. Viele dieses Top-Selling-Themes werden hunderttausendfach gekauft und genutzt und können noch immer in großen Teilen an die eigenen Wünsche angepasst werden. Ohne große Programmierkenntnisse.

Eine große Open-Source Community

Mit der inzwischen beeindruckenden Geschichte und den Open-Source Gedanken hat WordPress über die Jahre eine beeindruckende Fan-Community aufgebaut. Bedeutet, dass es nicht nur unzählige Nutzer, sondern auch unzählige Entwickler gibt, die sich mit WordPress auskennen. Eigentlich alle Funktionalitäten sind öffentlich und gut dokumentiert. Unzählige Blogposts und Foren helfen bei Problemen weiter. Für Probleme mit den gekauften Themes stehen oft eigene Support-Foren der Entwickler zur Verfügung.

Wer aber bei einem Problem die Google Suche anwirft und sich selbst zu helfen weiß, findet in 99,9 % der Fälle bereits eine Lösung. Wenn man mal gar nicht weiterkommt, findet man darüber hinaus auch in jeder Stadt WordPress-Entwickler oder WordPress-Agenturen, die sich persönlichen Problemen annehmen können. Wenn das Budget dafür da ist.

Google liebt WordPress – Suchmaschinenoptimierung

Wer eine Website aufbauen will, will eigentlich auch gefunden werden. Denn die wenigsten haben bereits eine große Reichweite auf den sozialen Netzwerken oder E-Mail Newslettern mit unzähligen Abonnenten. Wer im Internet zu finden sein will, muss also auf Google gefunden werden können. Basierend auf seinem öffentlichen Code und der schlanken Struktur, ist WordPress ein Liebling der bisher größten Suchmaschine Google.

Oft dauert es nur wenige Tage, bis die eigene Domain in Google zu finden ist. Je besserer Content geliefert wird, desto mehr Besucher landen über die Google Suche basierend auf deinen Themen auf Deiner Website. Ich kann sagen, dass ich bisher mit all meinen Projekten mit wenig Optimierungsaufwand und guter Struktur bereits unzählige Suchergibnisee auf der ersten Suchergebnis-Seite erzielen konnte. Damit liefert WordPress den ersten Grundstein zu einer erfolgreichen Website, die auch tatsächlich gefunden und gesucht wird. Im zweiten Schritt kann durch Suchmaschinenoptimierung dann noch mehr aus der eigenen Website herausgeholt werden.

Unzählige Plugins bieten weitere Funktionen

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Nachteile von WordPress

Wie im Realen Leben auch, kommen Vorteile nicht ohne Nachteile. So ist es natürlich auch mit WordPress. Ein System, welches so weit verbreitet ist, hat trotz Open-Source Philosophie und relativ einfachen Einstieg auch seine Nachteile. Diese möchte ich Euch hier bei der CMS Entscheidung für die eigene Website nicht vorenthalten und deswegen Liste ich dir hier die in meinen Augen größten Nachteile oder Gefahren auf.

Sicherheitslücken und großes Hacker-Interesse

Ein System wie WordPress, was soweit verbreitet ist, ist auch immer beliebtes Ziel von Hackern. Viele dieser Hacks sind zwar überwiegend ungefährlich aber trotzdem sehr nervig und können langjährige Folgen für die eigene Website haben. Außerdem braucht es immer etwas mehr Know-How die Website wieder zusäubern. Grund für die Sicherheitsprobleme sind oft Plugins von anderen Entwicklern. Generell gilt also die FaustFormel je mehr Plugins laufen, die nicht regelmäßig geupdated werden, desto höher ist das Sicherheitsrisiko für deine Website.

Anders als bei Baukästen, die natürlich auch Opfer von Hackangriffen sein können, liegt die Verantwortung für die WordPress Seite bei dir selbst. Es gibt inzwischen auch sogenannte administrierte Hosting Angebote für WordPress, die diese Plugin pflege für dich übernehmen, dafür aber auch ein gutes Stück teuerer sind, als die klassischen Hoster, wo die Verantwortung in deinen Händen liegt.

Aus eigener Erfahrung kann ich aber stolz behaupten, das bisher keins meiner WordPress Projekte, die ich aktiv betreue, Hackern zum Opfer gefallen ist. ToiToiToi. Allerdings laufen auf fast allen meinen WordPress Installation maximal 10 Plugins und die meisten sind Platzhirsche und werden fast ständig aktualisiert.

Kein Drag and Drop sondern Frontend und Backend

Die größten WordPress Websites im Web

Wer einen Eindruck bekommen möchte, wie vielseitig WordPress einsetzbar ist, bekommt hier einen kleinen Vorgeschmack mit 10 großen Websites im Web, die auf WordPress basieren. Mit Sicherheit werden hier auch einige Optimierungen vorgenommen sein und schnelle Hosting-Anbieter im Hintergrund ihren Job machen, aber gerade für Content-Plattformen wie Blogs, Magazine, Newsseiten ist WordPress einfach gut geeignet. Wie die folgenden Beispiele eindrucksvoll beweisen.

  1. BBC America
  2. Sony Music
  3. Microsoft News
  4. TechCrunch
  5. Facebook Newsroom
  6. The Rolling Stones
  7. Usain Bolt
  8. Katy Perry
  9. Schweden’s offizielle Website
  10. PlayStation Blog

Weitere große Web-Projekte die auf dem Content Management System WordPress basieren, findest Du in dem Beitrag 37 Biggest Brands in the World Using WordPress Actively von isitwp.com

Wenn Du herausfinden willst, ob eine bestimmte Website im Internet auf WordPress oder einem anderen CMS läuft, empfehle ich Dir übrigens meinen Blogpost CMS einer Website herausfinden

Mein Fazit mit allen Vor-und Nachteilen von WordPress

Bereits über 12 Jahre arbeite ich jetzt schon mit WordPress über die Jahre habe ich dabei gelernt das System und seine Struktur immer besser zu verstehen und habe Anfangs sogar selber Themes programmiert. Inzwischen ist WordPress um einiges Flexibler und immer mehr Anforderungen lassen sich bereits mit den Kernfunktionen umsetzen. Gerade das Update auf den Gutenberg Block-Editor hat WordPress an vielen stellen verbessert. Für Menschen, die schnell und unkompliziert im Internet präsent sein wollen und ein System suchen, welches einfach zu bedienen ist, ist WordPress bist heute das CMS meiner Wahl.

Zugegeben, ich habe auch schon Baukästen von 1&1, Squarespace, Format, Cargo-Collective und Co. getestet. Am Ende bin ich aber immer wieder bei WordPress gelandet.

Ob WordPress jetzt aber das perfekte Content Management System für deine eigene Website ist, kannst nur du alleine entscheiden. Auch wenn es sich sowohl für kleinere als auch größere Projekte eignet, heißt das noch nicht, dass die WordPress Struktur auch zu den Anforderungen deiner eigenen Website passt und eventuelle viele Funktionsänderungen benötigt.

Ich für meinen Teil bin jedenfalls großer Fan, wie du sicher bereits gemerkt hast und würde jedem, der über eine WordPress Seite nachdenkt einfach mal empfehlen, sich das Backend von WordPress anzuschauen! Das hilft oft beim Verständnis weiter.

Noch Fragen zu WordPress?

Du bist noch unsicher oder hast Rückfragen? Dann lass es mich in den Kommentaren unter diesem Beitrag wissen und ich versuche so gut es geht zu helfen und meinen eigenen Anteil zur WordPress Community beizutragen. Vielleicht können auch andere hier von deiner Frage profitieren! Ansonsten steht dir auch mein E-Mail Postfach über das Kontaktformular immer offen!

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